Gedanken des Monats März 2011 - “Unveränderbare Situationen”           In meiner Arbeit begegnen mir gelegentlich Menschen, die sich in Situationen befinden, die scheinbar unveränderbar sind…deshalb gefällt mir die nachfolgende Affirmation sehr gut: "Ich verändere, was ich verändern kann; ich akzeptiere dass es etwas gibt, das  ich nicht oder noch nicht verändern kann; ich kann das Eine vom Anderen unterscheiden und handle danach"… …dabei begegne ich immer wieder der Frage, wie das lebbar ist ???… …zunächst erscheint mir wichtig damit zu beginnen, die gegebene Situation ausführlich darzustellen, sich selbst einzugestehen, wie es mir dabei geht, wie genau schaut meine Situation aus, ist es wirklich (derzeit ?) unveränderbar; welche Konsequenzen resultieren daraus etc…. …der zweite Schritt ist das Aufgeben des inneren Widerstandes gegen die Situation; indem ich bewusst die Entscheidung treffe die gegebene Situation so anzunehmen, wie sie ist; mit der Annahme aller Gefühle und Gedanken, die dabei auftauchen…es ist wie es ist… …und zum Schluss kann es hilfreich sein, sich darauf zu programmieren, dass ich mit den daraus resultierenden Konsequenzen gut umgehen kann und dass ich jederzeit meine Haltung wieder verändern kann, wenn es zu meinem Wohl dient… …ein konkretes Beispiel aus meiner Praxis: eine Frau heiratete auf einen Bauernhof, wo noch die Eltern des Mannes leben und lebt seither in nahezu ständiger Anspannung, weil die Schwiegereltern nicht mit ihrer Lebensart einverstanden sind…das ging soweit, dass die Frau überlegte sich zu trennen obwohl sie mit dem Mann glücklich war…nachdem wir herausgefunden haben, dass die Situation hinsichtlich dem Verhalten der Schwiegereltern nicht veränderbar ist, da die Menschen trotz Gesprächen uneinsichtig waren, entschied sich die Frau für die Akzeptanz und die Aufgabe des Widerstandes… …nachdem sie sich dazu entschieden hat, die Schwiegereltern so zu akzeptieren, wie sie sind und nachdem sie ihren inneren Widerstand aufgegeben hatte, lebte die Frau wesentlich freier und glücklicher und sie konnte die Schwiegereltern einfach so sein lassen, auch wenn sich an deren Verhalten wenig verändert hatte…der Umgang der Schwiegertochter mit dem Leben auf dem Hof  und den Schwiegereltern war gelassen… …und so kann es gehen...es gibt einfach Situationen, die zum derzeitigen Zeitpunkt unveränderbar scheinen oder wo ich zuviel Energie und Aufwand aufbringen müsste, um etwas zu verändern oder wo der Ausgang meiner Interventionen zu unsicher ist … …und - die Akzeptanz ist keineswegs die "Notlösung"…oftmals ist es DIE Lösung… …in diesem Sinne wünsche ich uns Menschen die Weisheit, den Mut und die Kraft mit Situationen so umzugehen, dass es zu unserem Wohl ist ! Alles Liebe ! Birgit Gruber
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